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Karl-Heinz Essig

Karl-Heinz Essig zählt zu den bedeutendsten zeitgenössischen Malern und Grafikern Deutschlands. Er verbindet in seinen Gemälden Zeichnung und Malerei und bevorzugt die direkte Transformation einer Idee auf Papier, Karton oder Leinwand. Geboren wurde der Künstler am 25. Oktober 1935 in Rheda-Wiedenbrück in Nordrhein-Westfalen, wo er auch heute lebt und arbeitet. Von 1960 bis 1964 studierte Karl-Heinz Essig Malerei und Innenarchitektur an der Werkkunstschule Kiel. Anschließend arbeitete der Künstler als Innenarchitekt in Hamburg, kehrte 1972 in seine Heimatstadt zurück und etablierte sich dort als Möbeldesigner. Im Jahre 1990 machte sich Essig als freischaffender Künstler selbstständig und bereichert den Kunstmarkt seither mit individuellen Gemälden, grafischen Arbeiten, Lithografien und Radierungen in unverwechselbarem Stil. Den individuellen Charakter erhalten seine Werke vor allem durch das Einbeziehen von Symbolen. So findet sich in vielen seiner Gemälde der Vogel als Freiheitssymbol oder die Augenblume als Zeichen für die Verbundenheit von Mensch und Natur. Seine Wesen artig erscheinenden Menschendarstellungen, romantisch inspirierten Landschaftsbilder und Stillleben werden als unaufdringliche, in harmonische Farbkompositionen getauchte Lebensbilder interpretiert. Nach eigenen Worten fasziniert den Künstler vor allem das Unsichtbare, auf das er in seinem Gesamtwerk die Aufmerksamkeit des Betrachters zu lenken versucht. Zu typischen Beispielen für Karl-Heinz Essigs individuellen Malstil zählen unter anderem die Gemälde “Überraschung” (2005), eine Mischtechnik auf Papier, oder die “Küstenlandschaft Nordirlands”, eine Mischtechnik auf Leinwand aus dem Jahre 2009.