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Jörg Immendorff

Geboren wurde Jörg Immendorff 1945 am 14. Juni in Bleckede. Immendorff studierte die Kunst der Bühne, bevor er in Düsseldorf 1964 die Klasse nach Joseph Beuys wechselte. Als Student engagierte Jörg Immendorff sich politisch mit Beuys. Immendorff war ein Außenseiter und Maler der Neuen Figuration. In Ostberlin begegnete er 1976 in Ostberlin den Künstler A.R.Penck, zusammen begründeten sie das deutsch-deutsche “Arbeiterbündnis”. Jörg Immendorff begann 1977 seine eigentlichen Werke mit Gouachen und Zeichnungen. Das Werk von Renato Guttoso “Caffé Greco” hat ihn dazu inspiriert. So begann die Serie von Immendorff “Café Deutschland”. Aus der Trennung aus dem politischen System und die Freundschaft zu Penck gaben ihm weitere Bildmotive für seine Gemälde. Die deutsch-deutsche Teilung und die Auswirkung auf Gesellschaft und Kunst nahm er zum ersten Mal als Thema.
Die Darstellungen der “Lehmbruck Saga” brachten ihm 1987 das Theater nahe, mit den Darstellungen knüpfte Immendorff an die Bilder “Café Deutschland” an. Freunde von Immendorff wurden auf der Bühne und Zuschauerraum dargestellt.
Er setzte sich mit der deutschen Geschichte auseinander und der Kunstszene des 20. Jahrhunderts.
Als Gast Professor ging Immendorff von 1981 bis 1985 in Stockholm, Hamburg, Trondheim, Zürich sowie München und Köln an deren Kunstschulen. Diese Lehrtätigkeit hat Immendorff in weiteren Bildern festgehalten. Jörg Immendorff lehrte von 1966 bis zu seinem Tod am 28. Mai 2007 an der Düsseldorfer Kunstakademie.