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James Rizzi

Strahlende Lebensfreude und die ganz speziellen City-Vibes von New York: James Rizzi (geboren 1950, gestorben 2011) hat sich mit seinen unzähligen Bildern, die Großteils New Yorker Szenen und Persönlichkeiten einfangen, als Pop-Art Künstler einen Namen gemacht. Der Hudson, der Central Park, der Broadway etc. – kaum ein New York-Highlight, das James Rizzi nicht verewigt hat. Der Künstler liebte seine Stadt, aber vor allem: die Menschen darin, deren Leben, deren Alltag und besonders deren Gemeinschaft unabhängig von Nationalität und sozialer Schicht. Rizzi zeichnete eine fröhliche Welt voller Lachen und kindlicher Neugierde, in die man eintauchen oder die man sich zumindest an die Wand hängen möchte.

James Rizzis Bilder erfüllen mit Freude, eine Kunst, die der Maler perfekt beherrschte. Zur Kunst selbst ist James Rizzi allerdings erst später gekommen. Eigentlich studierte er BWL in Florida – als Stúdent nicht gerade mit viel Geld gesegnet, wollte Rizzi Farbe in seine triste Studentenbude bringen und bemalte seine Wände. Damit begeisterte er Freunde, Bekannte … – und ließ die BWL hinter sich, um stattdessen Kunst zu studieren. Von diesem Zeitpunkt an schuf Rizzi in seinem Atelier im trendigen Soho unzählige Gemälde, auf der ganzen Welt verteilt, Pause kannte er keine.

Für Rizzi war jeder Tag aufs Neue ein leidenschaftliches Abenteuer, das Inspirationen ohne Ende bietet. Besonders berühmt machte Rizzi die Entwicklung der dreidimensionalen Druckgrafik, die ihm auch seinen Durchbruch 1977 bescherte und in Folge zu Ausstellungen in den namhaftesten internationalen Galerien führten. Sein eigener Stil, sein schräges Auftreten in jungen Jahren und seine lebensbejahende Einstellung haben James Rizzi über seinen Tod hinaus als genialen Farbenkünstler unsterblich gemacht.