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Francis Méan

Der belgische Künstler Francis Méan wurde 1952 im wallonischen Lüttich geboren. Er studierte Kunst an der renommierten Kunsthochschule St. Luc in Lüttich. Seine Arbeiten sind in Museen für zeitgenössische Kunst u.a. in Frankreich, Belgien und Kanada ausgestellt.

Zu seinen Werken zählen Ölgemälde, Radierungen, Bronzestatuen, Silberschmuck und Installationen. Er ist bekannt für seine poetischen Farbkompositionen und seine besondere Radiertechnik.

Den Grundstein seiner Karriere als Künstler legte die Verleihung des Kunstpreises Prix Philippe d’Arschot im Jahr 1977. Seitdem ist er mit seiner Kunst auch international erfolgreich. Seine Werke werden in Galerien und Kunsthallen in ganz Europa und Nordamerika ausgestellt. Sie sind im Kunsthandel äußerst beliebt und bereits in zahlreiche Privatsammlungen aufgenommen worden.

Die Natur, so Méan, sei eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, in ihr sei das unendlich Große mit dem unendlich Kleinen vereint. Konfrontiert mit der Kultur der Moderne versetze ihn die Schöpfung von Himmel und Erde umso mehr in Erstaunen. Die Natur spreche zu uns, aber der Mensch verursache zu viel Lärm um es zu hören. Seine Motive spiegeln allesamt seine Skepsis gegenüber zeitgenössischen Glaubensgrundsätzen wider. Er habe aufgehört Zeit zu malen, erklärt er. Es sei eine Zeit, in der Geschwindigkeit das Menschsein und Effizienz die Freude am Leben ersetzt haben. Das Malen selbst betrachtet er als Möglichkeit der Zeit zu entfliehen, einen intensiven Moment des Schaffens zu erleben, die farbigen Fäden so lange miteinander zu vermischen bis sich ein harmonisches Ganzes bildet, das das fundamentale Selbst zu reflektieren vermag.

Méan lebt und arbeitet er im flämischen Löwen.