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Elvira Bach

Elvira Bach, geboren 1951 im hessischen Neuenhain, ist eine Kunstschaffende, die in den 1980er Jahren den “Jungen Wilden” angehörte und aus dieser Berliner Kunstszene hervorging.

Sie studierte zunächst in Hadamar an der Staatlichen Fachschule und zwei Jahre später an einer Berliner Hochschule Malerei. Sie wurde Meisterschülerin bei Hans Trier. Elvira Bach arbeitete während ihrer Studienzeit an der Schaubühne in Berlin bei der Requisite, im Foyer Bereich und Souffleuse. Dank eines Stipendiums führte sie ihren künstlerischen Weg auf die dominikanische Karibikinsel. Diese Zeit ist prägend für ihr künstlerisches Schaffen.
Die Einladung 1982 nach Kassel zur Documenta 7 war ihr nationaler und internationaler künstlerischer Durchbruch.

Ihre neo-expressiven Gemälde und Skulpturen spiegeln oft ihr “Ich-Sein” in starken Frauengestalten wieder.
Sie hat eine kraftvolle, energische Bildsprache.
Nach Heirat und Geburt ihrer beiden Söhne zieht sie sich ins private Umfeld zurück, was sich auch in ihren Werken widerspiegelt. Künstlerin und Mutter sind nun ihre Dauerthemen. Ihre Protagonistinnen sind stark und voller Stolz, leben von Kontrasten und einer eindrucksvollen Malerei.

Seit mehr als dreißig Jahren ist sie eine gefragte Künstlerin. Sie stellte im New Yorker Guggenheim Museum und im Berengo Fine Arts in Venedig aus.
Elvira Bach ist ihrem Stil treu geblieben. Sie lebt und arbeitet heute in Berlin.