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Arno Breker

Arno Breker wurde als erster Sohn eines Steinmetzers im Juli 1900 im heutigen Wuppertal geboren und verstarb im Februar 1991 in Düsseldorf an einer Grippe. Er besuchte die Kunstgewerbeschule Elberfeld und die Kunstakademie Düsseldorf. Er war sowohl ein bedeutender Bildhauer wie auch Architekt und Maler. Seine Werke entstanden in der Zeit der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus sowie in der 40-jährigen Nachkriegsgeschichte.

Neben bedeutenden Werken während der Zeit des Nationalsozialismus, porträtierte er ab 1970 Amtsinhaber wie Bundeskanzler Konrad Adenauer, Ludwig Erhard oder Charles de Gaulle. Darüber hinaus porträtierte er auch Künstler wie Salvador Dali, aber auch Persönlichkeiten aus der Kultur-, Wirtschaft- und Industrie-Szene.
Aufgrund seiner Nähe zu Adolf Hitler während des Nationalsozialismus erhielt er in der Nachkriegszeit keine öffentlichen Aufträge mehr aus deutscher Hand. Diese Zeit nutzte er für seine Porträtzeichnungen. Er gilt noch heute als sehr umstritten durch seine Nähe zum NS-Regime. Dennoch muss man ihm zugutehalten, was auch in einem Entnazifizierungsverfahrens von den amerikanischen Behörden so eingestuft wurde, verhalf er durch die Nähe zu den höchsten Repräsentanten des NS-Regimes Freilassungen bzw. Nichtverfolgungen. Z.B. sorgte er dafür, dass der Verleger Peter Suhrkamp wieder aus dem Konzentrationslager entlassen wurde und Pablo Picasso nicht von der Gestapo verhaftet wurde.

Während Arno Breker im Ausland höchstes Ansehen in Bezug auf seine Kunstwerke genießt, bleibt er in Deutschland ein umstrittener Künstler aufgrund der Bedeutung seiner Kunstwerke im Nationalsozialismus.
Arno Breker schuf ein Gesamtkunstwerk, das sehr facettenreich war. Sein letztes Bild war ein Selbstporträt, das er 1991, kurz vor seinem Tod malte.